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Der Influencer – Das unbekannte Wesen

Studien haben immer wieder gezeigt, dass Konsumenten mehr auf die Empfehlungen ihrer Freunde und ihres sozialen Netzwerks vertrauen als auf Werbebotschaften. Sogenannte Influencer nehmen dabei eine prominente Rolle innerhalb ihrer sozialen Gruppe ein und haben einen besonders hohen Einfluss. Im Rahmen einer Blogparade hat das Magazin MonitoringMatcher, ein Fachblog zum Thema Social Media Monitoring, dazu aufgerufen, sich mit dem Phänomen dieser Influencer zu beschäftigen. Daher soll im Folgenden kurz erklärt werden, wie sich diese Einflussnehmer charakterisieren lassen, mit welchen Kriterien sie sich ausfindig machen lassen und was Unternehmen dabei beachten sollten.


Was sind Influencer eigentlich?

Zunächst muss geklärt werden, wer diese „Wundermenschen“ eigentlich sind und was sie ausmacht. Man könnte sie in einem Satz als Personen in einem sozialen Netzwerk mit großem Einfluss auf eine Vielzahl anderer Menschen beschreiben. In Bezug auf digitale Influencer, um die es hier ja gehen soll, muss noch hinzugefügt werden, dass diese sehr aktiv in den sozialen Medien unterwegs sind und zahlreiche Fans und Follower vorweisen können, die sie mit ihren Botschaften erreichen. Der Einfluss dieser Personen bezieht sich vor allem auf Einstellungen, Meinungen und auf Kaufabsichten; sie sprechen Empfehlungen oder Kritik aus und vertreten bestimmte Standpunkte und die Menschen vertrauen auf diese Äußerungen und folgen ihnen. Diese Beeinflusser lassen sich daher auch gut und gerne als Meinungsführer bezeichnen. Sie sind zudem besonders glaubwürdig und haben auf dem betreffenden Fachgebiet eine bestimmte Expertise, meist beschränkt sich diese jedoch auf ein bzw. maximal zwei Themenfelder, wie z.B. Beauty, Technik, Reisen, Social Media etc.Ein Influencer kann rein theoretisch jede Person mit den oben genannten Eigenschaften sein; meist sind es jedoch Promis, Blogger, YouTuber, Foren- oder Verbraucherportal-Nutzer oder eben Meinungsführer auf Twitter, Facebook und auch GooglePlus.

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Die YouTuberin Daaruum als Beispiel für eine Influencerin im Bereich Beauty und Fashion // Quelle: YouTube

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Christina am 08.08.2014 // Allgemein // // trackback // 1 Kommentar »

Wie Monitoring bei Shitstorms helfen kann

Es ist wohl das Unwort eines ganzen Jahrzehnts – der Shitstorm. Gefühlt täglich liest man in den großen Tageszeitungen von neuen Exemplaren dieses allseits gefürchteten Web-Phänomens. Eines der letzten Ereignisse dieser Art ist wohl die wütende Reaktion der Nutzer auf die Kampagne des Unternehmens Lieferheld „Uli, wir liefern auch nach Landsberg“, die Bezug auf den momentan inhaftieren Uli Hoeneß nimmt. Lieferheld musste sich Kommentare wie „geschmacklos“ „wieder einen Kunden weniger“ „ich hoffe, ihr geht bankrott“ an den Kopf werfen lassen. Die Frage lautet nur, wie kann ein Unternehmen verhindern, dass sich einzelne negative Bemerkungen zu einem Sturm zusammenbrauen und negativen Einfluss auf das Unternehmensimage nehmen?

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Christina am 26.06.2014 // Allgemein // // trackback // Kommentieren »

Neu bei Webbosaurus


Mein Name ist Christina und ich arbeite jetzt seit vier Wochen bei Webbosaurus im Social Media Monitoring und der Analyse. Ich habe zunächst BWL studiert und schnell gemerkt, dass meine Leidenschaft, aber auch meine Kompetenz dem Marketing gilt. Deswegen entschloss ich mich 2011 an meinen Bachelor noch ein Masterstudium im Bereich Marketingkommunikation hier in Berlin anzuhängen. Im Studium lernte ich vor allem, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, wozu neben Planung und Umsetzung natürlich auch immer die vorangehende Analyse der Marke an sich und der Konkurrenten gehört.

Das Feld Marktforschung hat mich eigentlich schon immer interessiert, vor allem jedoch der Bereich der Erforschung des Konsumentenverhaltens. Meine Masterarbeit schrieb ich denn auch über das Phänomen der Blogger, Vlogger und Hauler, die vor allem auf YouTube ihr „Unwesen“ treiben und derzeit besonders im Bereich Kosmetik, Fashion und Gaming mehrere Millionen Zuschauer aufweisen können. Im Rahmen der Tiefeninterviews, die ich im Laufe dieser Arbeit führte, kam dann auch heraus, dass sich vor allem die Zielgruppe der weiblichen Teenager sehr zu diesen Beauty-Vloggern hingezogen fühlt. Dies geht so weit, dass Produktvorschläge und –bewertungen Einfluss auf das Kaufverhalten der Jugendlichen haben und diese so beispielsweise zu Käufen verleiten können. Dies ist natürlich auch interessant für Unternehmen, die mit ebenjenen Bloggern kooperieren können und sich dieses Phänomen zunutze machen können.

In Vorbereitung auf die Tiefeninterviews beschäftigte ich mich auch mit Social Media Monitoring, um abschätzen zu können, ob ein Video oder ein Beitrag von den Kommentatoren mehrheitlich positiv oder negativ bewertet wurde. Da ich diesen Punkt überaus interessant fand und mich näher damit beschäftigen wollte, bin ich jetzt hier bei Webbosaurus gelandet, wo ich die Wahrnehmung von verschiedenen Marken im Social Web analysiere.

Christina am 02.06.2014 // Webbosaurus // // trackback // Kommentieren »

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