Wie Sie Ihren Chef von Monitoring überzeugen

Fachbeitrag
Jan Bartels

Ob nun im Monitoring oder in anderen Unternehmensbereichen, die Gründe eine externe Dienstleistung nicht in Anspruch zu nehmen sind immer wieder die gleichen: „Wir haben derzeit andere Projekte“, „Wir haben nicht das notwenige Budget“ etc. In diesem Blogbeitrag möchten wir zeigen, welche die häufigsten „Ausreden“ sind und wie der Chef von der Notwendigkeit eines Monitorings überzeugt werden kann.
 

Ausgangssituation: Der Entscheider hat das letzte Wort

 
Monitoring ist heute bei der Vielzahl der deutschen Unternehmen längst angekommen, dennoch gibt es immer noch einige, welche sich der Thematik bisher verweigern. Sind die Gespräche zwischen einem potentiellen Kunden sowie dem Anbieter auch noch so weit fortgeschritten, am Ende der Verhandlungen gilt es stets den Entscheidungsträger zu überzeugen, welcher dann häufig mit „Ausreden“ aufwartet um die Zusammenarbeit zu verschieben. Um dies zu verhindern und beiden Seiten möglichst viel Aufwand zu ersparen, gilt es unternehmensintern bereits vorab die theoretische Umsetzbarkeit eines Monitorings abzuklären. Als Entscheidungs- und Überzeugungshilfe können Medienbeobachter auf der anderen Seite den Mitarbeitern im Unternehmen Argumente für ein Monitoring an die Hand geben.
 

Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

 
Wie eingangs erwähnt sind es wiederholt dieselben Phrasen, welche letztlich eine Zusammenarbeit verhindern. Um diese zu entkräften, gibt es jedoch gute Argumente:

„Wir haben im Moment keine Zeit für Monitoring.“

Genau deshalb gibt es sogenannte Full-Service-Dienstleister, welche die Ergebnisse des Monitorings passgenau und individuell aufbereiten, um im Unternehmen kurzfristig Entscheidungen treffen zu können. Kunden und Interessenten nicht zuzuhören, kann keine Lösung sein, schon gar nicht im Jahr 2016. Im Social Web wird über Marken und Produkte gesprochen, ob diese es wollen oder nicht. Vielmehr sollten die Unternehmen prüfen, ob die internen Kapazitäten derzeit so verteilt sind, um nachhaltige Erfolge erzielen zu können und, ob nicht eine Umverteilung sinnvoll ist.

„Wir bauen derzeit das Thema Social Media gerade erst auf. Mit dem Monitoring beschäftigen wir uns danach.“

Erreichbarkeit via verschiedener Social Media Kanäle wird heute von Kunden immer häufiger erwartet. Gerade in manchen großen Unternehmen mahlen die Mühlen jedoch nur langsam und Social Media Abteilungen werden erst nach und nach aufgebaut. Ein häufiger Fehler dabei ist, erst die verschiedenen Corporate Accounts aufzubauen und Strategien zu entwickeln. An erster Stelle sollte jedoch stets der Kunde, dessen Wünsche und Interessen stehen. Um diese zu identifizieren, bedarf es eines intelligenten Media Monitorings.

„Wir haben derzeit nicht das notwendige Budget, daher verwenden wir erstmal kostenlose Tools.“

Mögen die verfügbaren Tools zwar kostenlos sein, so ist es der Aufwand zur Aufbereitung und Verarbeitung der Ergebnisse jedoch nicht. Darüber hinaus liefern diese Tools nur einen Bruchteil der relevanten Ergebnisse und nur wenige Analysemöglichkeiten. Unternehmen sollten sich daher stets die Frage stellen, ob die eingesetzten Human Ressources nicht doch in eine professionelle Monitoring-Lösung investiert werden sollten, welche letztlich Ergebnisse liefert, die den eigenen Anforderungen entsprechen. Monitoring Tools gibt es bereits ab 350 € im Monat. Ein Kosten-Nutzen-Vergleich sollte also in jedem Fall vorgenommen werden.

„Derzeit wird nur wenig bis gar nichts über unser Unternehmen gesprochen.“

Unumstritten gibt es viele Marken, über welche nicht sonderlich viel gesprochen wird. Die Kosten eines kontinuierlichen Monitorings, zumindest im kleinen Rahmen, stehen jedoch in keinem Verhältnis zu einem nicht oder zu spät entdeckten Brandherd, der zu einem Imageschaden führt. Weiterhin können mit Monitoring ebenso Wettbewerber und branchenspezifische Themen beobachtet werden, um Vorteile gegenüber dem Markt zu identifizieren und zu nutzen.
 

Schlussbemerkung: Den Chef mit Argumenten überzeugen

 
Natürlich besitzt die Medienbeobachtung nicht für jedes Unternehmen die gleiche Relevanz. Maßgeblich ist die Quantität und Qualität der Ergebnisse, um Erkenntnisse zu gewinnen. Mittlerweile sollte Monitoring jedoch mittlerweile Standard sein, um die Stimmung im Internet zu erfassen und zu wissen, was die Zielgruppe beschäftigt. Die „Ausreden“ Monitoring nicht zu betreiben mögen vielfältig sein, genauso vielfältig sind hingegen die Argumente für Monitoring sowie die verschiedenen Ansätze, welche Tools und Dienstleister bereithalten. So gibt es für jedes Unternehmen eine aus Kosten-Nutzen-Sicht geeignete und bezahlbare Lösung.


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