5 Tipps zur Auswahl der passenden Monitoring Lösung

Fachbeitrag
Jan Bartels

 

Zwar hat auf dem Monitoring Markt in den vergangenen Jahren bereits eine Konsolidierung stattgefunden, die Auswahl des passenden Dienstleisters oder Tools gleicht jedoch weiterhin so manches Mal der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Das hängt auf der einen Seite mit teils wenig aussagekräftigen Briefings auf Kundeseite sowie mit der Undurchsichtigkeit des Anbietermarktes zusammen. Im folgenden Blogbeitrag zeigen wir daher auf, wie sich Angebot und Nachfrage zielführend zusammenführen lassen, um möglichst ressourcensparend zu agieren.

 

Vorbereitung ist alles

Auf Kundenseite ist es am wichtigsten, ein möglichst aussagekräftiges Briefing zu erstellen. Dazu gehört an erster Stelle das Festlegen von klaren Zielen (was soll mit der Monitoring Lösung erreicht werden?). Darüber hinaus sollten sich Unternehmen genau überlegen, welche Suchbegriffe für sie relevant sind (die eigene Markenwelt, die Geschäftsführung, Wettbewerber, branchenspezifische Themen etc.). Weiterhin gilt es, die relevanten Plattformen zu eruieren (sollen z.B. bestimmte Verbraucherportale Bestandteil des Monitorings sein? Sind Online-News relevant?). Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet werden, scheiden bereits viele Anbieter aus. Anschließend werden zudem ein interner Workflow sowie die entsprechenden Ressourcen benötigt, um die Daten effizient zu verwerten.

 

Datenlieferant: Self-Service oder Full-Service?

Im Monitoring Bereich wird zwischen Self- und Full-Service-Lösungen unterschieden. So bieten sich Self-Service-Tools in der Regel für Unternehmen und Mitarbeiter an, die bereits affin im Monitoring Bereich sind und planen, dass Tool intensiv zu nutzen. Auf der anderen Seite gibt es die Full-Service-Anbieter, welche beispielsweise das Aufsetzen der Suchanfragen übernehmen, Schulungen anbieten und darüber hinaus eine hohe Individualisierbarkeit bieten.

 

Datenauslieferung: Monitoring-Tool oder Reporting?

Ein häufiger Irrglaube oder bereits ein Fehler in der Herangehensweise ist die Haltung: „Wir brauchen ein Monitoring Tool“. Nicht für jedes Unternehmen ist ein Tool die geeignete Lösung. Daher gilt es die Frage zu beantworten, ob nicht ein turnusmäßiges Reporting ebenfalls die gewünschten Auswertungen liefern kann. So lassen sich gleichsam häufig Ressourcen sparen. Fällt die Entscheidung auf ein Reporting, sollten sich Unternehmen vorab Gedanken machen, welche Inhalte Sie benötigen und welcher Turnus sinnvoll ist. Zudem sind natürlich auch Hybridlösungen aus Tool und Reporting möglich.
 

"Intelligente Algorithmen oder menschliche Prüfung?"

 

Datenaufbereitung: Automatisiert oder qualifiziert?

Eng zusammen mit den Fragen nach dem geeigneten Datenlieferanten sowie der Datenauslieferung hängt die Entscheidung für eine automatisierte oder qualifizierte Aufbereitung der Daten. So lassen sich die Beiträge aus dem Monitoring entweder per intelligenter Algorithmen auswerten oder diese können alternativ in der Gesamtheit oder im Rahmen einzelner Stichproben durch Analysten nachqualifiziert werden. Dadurch ergibt sich jeweils eine entsprechende Datenqualität, wobei die manuelle Auswertung hinsichtlich Stimmung und Thematik deutliche Vorteile aufweist, die automatisierte Methode hingegen für große Datenmengen sinnvoll ist.

 

Die Preisfrage: Gesamtaufwand berücksichtigen

Je nachdem, wie die Fragen jeweils beantwortet werden, haben die verschiedenen Angebote natürlich unterschiedliche Preise. Erst einmal sollte jedoch die aus Unternehmenssicht beste Lösung angestrebt werden. Abstriche können anschließend aus Kostengründen immer noch gemacht werden. Generell lässt sich ein kontinuierliches und professionelles Monitoring bereits ab 350 € monatlich durchführen. Falls eine Qualifizierung der Daten erfolgen soll, beginnen die Pakete meist ab 500 €. Essentiell ist es, zu beachten, dass nicht nur die Lösung an sich Ressourcen benötigt, sondern ebenso interne Kapazitäten eingeplant werden.

 

Fazit: Strategisch und nachhaltig von Beginn an!

Nur mit einer intelligenten Herangehensweise an das Thema Monitoring können Ressourcen effizient eingesetzt werden. Dabei ist es entscheidend vor der Anbieter-Recherche erst einmal die eigenen Ziele und Bedürfnisse genau zu definieren. Monitoring ist ein kontinuierlicher Prozess, der zudem stetiger Optimierungen bedarf. Wenn sich Unternehmen dessen bewusst werden und von Beginn an strategisch agieren, so können sie nicht nur kurzfristige, sondern nachhaltige Business-Erfolge erzielen.

Sie möchten wissen, wie Sie ihre persönliche Monitoring Strategie entwickelen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.


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